Die besten Handytarife für Kinder in Österreich 2017

Kinder sind neugierig und wünschen sich häufig schon im Volkschulalter ein Handy. Schließlich besitzen 30% der Kinder im Grundschulalter schon ein Smartphone, weshalb viele Kinder dem Trend nicht nachstehen wollen. Viele Eltern stehen dem Thema „Smartphone“ kritischer gegenüber und sind häufig nicht sicher, ob dieses wirklich notwendig ist.

Doch ab wann ist ein Smartphone wirklich sinnvoll? Ist dieses eine Erleichterung im Alltag oder doch eine Gefahrenquelle für das Kind?

Handybesitz für Kinder bringt viele Vorteile

Viele Kinder in Österreich müssen ihren Schulweg alleine bestreiten. Häufig müssen Eltern schon früher in die Arbeit sein, weshalb ihnen nichts übrig bleibt, als die Kinder alleine in die Schule zu schicken. Doch Kinder sind verträumt, naiv und unvorsichtig, weshalb viele Eltern fürchten, dass das Kind auch tatsächlich in der Schule ankommt.

In solchen Situationen bietet es sich an dem Kind ein Handy mitzugeben. So können Eltern vom Kind informiert werden wenn dieses in der Schule gut angekommen ist. Viele gratis Chat-Portale, wie beispielsweise Whats-Up, können mit nur einem Klick Aufschluss darüber geben, ob das Kind den Schulweg gut bestritten hat. Hat das Kind einmal darauf vergessen, ist es über das Handy immer erreichbar. So müssen sich Eltern keine Sorgen mehr machen und haben die Kontrolle über ihr Kind.

Zudem können Eltern bei kurzfristigen Stundenplanänderungen, Unfällen, unangenehmen Belästigungen oder Ähnlichem sofort von dem Kind verständigt und abgeholt werden. So ist das Kind in Extremsituationen nicht auf sich alleine gestellt. Doch auch für weniger wichtige Fälle, erfüllt das Smartphone seinen Zweck. Pausenbrot vergessen? Lineal auf dem Schreibtisch liegen lassen? Mit dem Handy genügt eine SMS an die Oma oder einen anderen Vertrauten und der Kurier kann dem Kind das nötige Utensil zustellen.

Handytarife für Kinder sind sinnvoll

Grundsätzlich kann zwischen einem Mobilfunkvertrag und einem Prepaid-Tarif (Wertkartenhandy) unterschieden werden. Hierbei stellt sich die Frage, ab wann ein Vertrag sinnvoll ist. Möchte man ein Kind nur für den Schulweg oder Notfälle erreichen, ist eine Prepaid-Karte vollkommen ausreichend. Schließlich wird das Handy nicht oft benutzt, da Kommunikation zwischen den Kindern im Grundschulalter in den ersten Jahren sich nicht nur auf das Handy beschränkt.

Zudem wird bei der Inanspruchnahme einer Prepaid-Karte immer eine volle Kostenkontrolle geboten. Ist das Guthaben aufgebraucht, kann es bequem über SMS wieder aufgeladen werden.

Die besten Prepaid-Tarife

Folgende Prepaid-Tarife gehören zu den beliebtesten in Österreich:

  • Megaklax LTE
  • Volle Mücke
  • Nimm3 L

Diese unterscheiden sich hauptsächlich in ihren Leistungen und den monatlichen Kosten. Umso mehr das Handy benutzt wird, umso besser ist es, die höhere Grundgebühr, und das damit verbundene Freikontigent an SMS oder Anrufen, zu wählen.

Der Tarif Megaklax und Volle Mücke bieten zudem einen Kinderschutz an, der unerwünschte Inhalte und teure Mehrwertnummern sperrt. Das ist vor allem bei jüngeren Kindern wichtig, da diese mit den ungefilterten Inhalten im Internet noch nicht umgehen können. Die Sperre kostet bei beiden Tarifen zwischen 2-4 Euro pro Monat. Auch das Datenvolumen ist bei diesen Prepaid-Anbietern limitiert und beschränkt sich auf 3000 MB (Volle Mücke) und 1000 MB (Megaklax LTE).

Die besten Handy-Verträge für Kinder und Jugendliche

Die bekanntesten Anbieter dafür sind:

  • A1 Kids
  • UPC Mobile
  • Hot Fix

Allerdings ist A1 Kids der einzige der Tarif, der speziell auf die Bedürfnisse von Eltern eingeht. Es besteht eine volle Kostenkontrolle und ein limitiertes Nachrichten- und Datenkontingent zum Schutz der Kinder. Außerdem sind, ebenso wie bei einem Wertkartenhandy, teure Mehrwertnummern gesperrt. Der Vertrag kostet pro Monat 7,90 Euro und hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

Bei den restlichen zwei Anbietern UPC Mobile und Hot Fix gehört schon ein wenig Vertrauen in das Kind, um diese Mobilfunktarife zu nutzen. Hier gibt es keine Kostenkontrolle oder Sperrung bestimmter Mehrwertnummern.

UPC Mobile bietet dagegen ein Datenvolumen von 10 GB, bei dem sich das Kind im Internet „austoben kann“ und mit größter Wahrscheinlichkeit niemals über das Limit hinaussteuern kann. Allerdings enthält der Vertrag nur 500 Freiminuten und 500 Frei-SMS, weshalb das Kind mit diesen Einheiten vorsichtiger umgehen muss, und schnell über die vereinbarte Rechnung kommen kann. Dieser Tarif kostet 10 Euro.

Hot-Fix besitzt das kleinste Frei-Volumen an Frei-Sms und Minuten. Auch das Datenvolumen mit 3000 MB wird sehr niedrig gehalten. Dieser Tarif eignet sich nur für Kinder, die das Handy entweder ganz wenig nutzen, oder von den Eltern täglich auf dem Smartphone begleitet werden.

Fazit

Wie Sie sehen können, muss man grundsätzlich nicht immer ein Handy-Gegner bei Kindern sein. Selbstverständlich bietet das Internet heutzutage eine Menge Gefahren, weshalb viele Eltern skeptisch sind, ein Handy für Ihr Kind anzuschaffen. Allerdings bietet ein Handy für Kinder, mit der nötigen Aufklärung über Gefahrenquellen, auch viele Vorteile.

Kinder sind immer erreichbar und in Notfallsituationen niemals alleine. Zudem lernen sie mit Verantwortung umzugehen. Schließlich muss auf das Handy aufgepasst und die Kontrolle über die Kosten beibehalten werden. Setzen Sie etwas Vertrauen in Ihr Kind und profitieren Sie ebenso von den Vorteilen, genauso wie Ihr Kind.

Speak Your Mind

*